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BARF-Innereien



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BARF Innereien - der wichtigste Nährstofflieferant in einer BARF-Ration

BARF-Innereien sind ein zentraler Bestandteil der Rohfütterung und liefern essenzielle Nährstoffe, die in reinem Muskelfleisch nicht ausreichend enthalten sind. Zu den klassischen Innereien zählen unter anderem Leber, Niere, Herz, Lunge und Milz. Diese Organe übernehmen im Körper des Beutetiers lebenswichtige Funktionen und spiegeln genau diese hohe biologische Wertigkeit auch in der Ernährung von Hunden und Katzen wider. Im Barf-Konzept ergänzen Innereien den Fleischanteil gezielt und sichern eine bedarfsgerechte Nährstoffversorgung, ohne künstliche Zusätze im klassischen Hundefutter einsetzen zu müssen. Durch die richtige Zusammensetzung entsteht ein natürlicher Ausgleich zwischen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, der sich optimal in einen individuellen Futterplan integrieren lässt.
 

 

Nährstoffunterschiede: Leber, Niere, Herz, Milz und weitere Organe

Jede Organart erfüllt eine spezifische Funktion und bringt ein eigenes Nährstoffprofil mit. Leber liefert wertvolle Vitamine, insbesondere Vitamin A und B-Vitamine, die Stoffwechselprozesse unterstützen und zur normalen Funktion des Immunsystems beitragen. Niere versorgt den Organismus mit essenziellen Mineralstoffen wie Kalium und unterstützt den Elektrolythaushalt. Herz zählt zu den nährstoffreichen Muskelorganen und liefert hochwertiges, gut verwertbares Protein zur Unterstützung von Muskulatur und Leistungsfähigkeit. Milz enthält natürliche Bestandteile, die an der Blutbildung beteiligt sind. Lunge besitzt eine sehr leichte, schwammartige Struktur und wird daher häufig in kleineren Mengen oder fein portioniert eingesetzt, da ihre Verdaulichkeit individuell unterschiedlich ausfallen kann. Ein ausgewogener Innereienmix stellt sicher, dass kein Organ überrepräsentiert ist und der Anteil jeder Komponente sinnvoll abgestimmt bleibt.

 

Welche Vor- und Nachteile bieten BARF-Innereien für Hund und Katze?

Die Fütterung mit Innereien bietet zahlreiche Vorteile für Hunde und Katzen, da sie die natürliche Beuteernährung nachahmt. BARF-Innereien fördern eine stabile Nährstoffversorgung, unterstützen Organfunktionen und tragen zu einer ausgewogenen Mahlzeit bei. Gleichzeitig lassen sie sich flexibel anpassen, sodass sowohl aktive als auch sensible Tiere profitieren. Entscheidend ist jedoch die richtige Menge und der passende Anteil, denn ein Übermaß einzelner Organe kann das Gleichgewicht stören. Mit einem gut geplanten Futterplan überwiegen die Vorteile deutlich.

 

Zusammensetzung und Ergänzungen bei BARF-Innereien
Hauptkomponenten von Innereien: Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe

Die Zusammensetzung hochwertiger Innereien liefert konzentrierte Nährstoffe, die für eine stabile Nährstoffversorgung unverzichtbar sind. Dazu zählen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente in natürlicher Form.
Ohne Innereien fehlen der BARF-Ration eine Bandbreite essentieller Nährstoffe, wird auf Innereien verzichtet, müssen Futterergänzungen die fehlenden Nährstoffe ersetzen.


Die richtige Mischung verschiedener Organe im BARF-Menü

Ein ausgewogener Innereienmix kombiniert Leber, Herz, Niere, Milz und Lunge in einem sinnvollen Anteil. Diese Vielfalt verhindert Überversorgungen und sorgt für eine harmonische Rezeptur.
Innereien machen in der klassischen BARF-Aufteilung ca. 15% des tierischen Anteils aus, dabei sollte die Leber immer im Innereienmix vorhanden sein und ca. 30 bis 40% der Innereien ausmachen.

 

Ergänzende Öle, Ballaststoffe und zusätzliche Supplemente für optimale Versorgung

Gezielte Zusätze wie hochwertige Öle, Calcium oder Ballaststoffe ergänzen die Ration mit BARF-Innereien sinnvoll. Sie verbessern die Verwertung der Nährstoffe durch ein passendes Zusammenspiel und runden allgemein die Nährstoffversorgung ab, ohne das natürliche Konzept von Barf zu verfälschen.

Tipp: Ein rotierender Innereienmix aus verschiedenen Tierarten sorgt für Abwechslung und eine besonders gleichmäßige Versorgung mit Nährstoffen.

 

Innereien ersetzen – ausgewogene Alternativen im BARF-Futterplan

Im Barf-Ernährungskonzept übernehmen Innereien eine wichtige Rolle für die Nährstoffversorgung von Hunden und Katzen. Gleichzeitig gibt es Situationen, in denen einzelne Innereien bewusst reduziert oder vollständig ersetzt werden. Dazu zählen individuelle Unverträglichkeiten, besondere Lebensphasen, Erkrankungen oder gezielte Anpassungen innerhalb eines strukturierten Futterplans.

Ein Ersatz von Innereien ist grundsätzlich möglich, wenn die fehlenden Nährstoffe gezielt über hochwertige Zusätze ergänzt werden. Speziell entwickelte Vitamin- und Mineralstoffpräparate ermöglichen eine präzise Steuerung der Nährstoffversorgung und bieten ein hohes Maß an Flexibilität. Auf diese Weise lässt sich die Zusammensetzung der Mahlzeit exakt an den individuellen Bedarf anpassen, ohne auf eine ausgewogene Rohfütterung verzichten zu müssen.

Wichtig ist, dass Supplemente nicht pauschal, sondern bedarfsgerecht eingesetzt werden. Während Leber, Herz oder Milz viele Nährstoffe in natürlicher Kombination liefern, erlauben Ergänzungen eine gezielte Dosierung einzelner Komponenten. Beide Ansätze verfolgen dasselbe Ziel: eine stabile und bedarfsdeckende Nährstoffversorgung.

Ob BARF-Innereien oder eine durchdachte Supplementierung gewählt wird, hängt daher weniger von richtig oder falsch ab, sondern von der passenden Lösung für das jeweilige Tier. Entscheidend ist ein klar strukturierter Futterplan, der Transparenz, Kontrolle und langfristige Versorgungssicherheit bietet.

 

Komponenten, die zum Ersatz von Innereien eingesetzt werden können:

Dorschlebertran - für Vitamin A und Vitamin D

Vitamin B-Komplex - zur Zufuhr der wasserlöslichen B-Vitamine

Spurenelemente - für eine bedarfsgerechte Zufuhr von Zink, Kupfer und Mangan


Zur genauen Berechnung der Supplementierung beim Verzicht auf Innereien empfiehlt sich eine professionelle Ernährungsberatung in Anspruch zu nehmen.

 

Innereien als Entgiftungsorgane – warum sie nicht ungesund sind

Ein verbreiteter Irrtum ist die Annahme, Innereien seien ungesund, weil Organe wie Leber oder Niere als sogenannte Entgiftungsorgane fungieren. Viele Menschen vermuten, dass sich Schadstoffe dauerhaft in diesen Organen anreichern und über die Fütterung an Hunde oder Katzen weitergegeben werden. Diese Vorstellung ist jedoch nicht korrekt.

Entgiftungsorgane wie Leber oder Niere speichern keine Schadstoffe, sondern erfüllen eine aktive Filter- und Umwandlungsfunktion. Die Leber baut Stoffwechselprodukte ab, wandelt sie um und macht sie für die Ausscheidung verfügbar. Die Niere reguliert den Wasser- und Mineralstoffhaushalt und scheidet wasserlösliche Abbauprodukte kontinuierlich aus. Gerade weil diese Organe funktionell aktiv sind, enthalten sie eine hohe Konzentration an wertvollen Nährstoffen wie kein anderes Lebensmittel.

In der Rohfütterung werden Innereien ausschließlich aus kontrollierter Herkunft eingesetzt. Strenge veterinärmedizinische Kontrollen stellen sicher, dass nur gesunde Organe in den Futterkreislauf gelangen. Bei sachgerechter Auswahl und einer ausgewogenen Zusammensetzung im Innereienmix gelten BARF-Innereien daher als sicherer und hochwertiger Bestandteil einer natürlichen Nährstoffversorgung.

Entscheidend ist nicht der Verzicht auf Innereien, sondern der richtige Anteil innerhalb des Futterplans. In sinnvoller Dosierung liefern sie essenzielle Nährstoffe und tragen zu einer ausgewogenen Mahlzeit bei, ohne den Organismus zu belasten.

 

FAQ

Wie erfolgt die Abholung von BARF-Muskelfleisch bei BARF-Kultur?

Die Abholung unserer Frostware erfolgt tiefgekühlt vor Ort und wird nach voriger Bestellung über unseren Onlineshop bereitgestellt.

Für wen sind BARF-Innereien geeignet?

BARF-Innereien eignen sich für gesunde Hunde und Katzen aller Rassen und Altersstufen. Bei bestimmten Erkrankungen kann es sinnvoll sein, auf Innereien zu verzichten. Die fehlenden Nährstoffe müssen dann allerdings unbedingt über Supplemente zugeführt werden.

Welche Organe sind in den BARF-Innereien-Mischungen enthalten?

Die Mischungen enthalten Leber, Herz, Lunge, Milz und Niere. Die genaue Zusammensetzung ist beim jeweiligen Produkt ersichtlich.

Wie viele Portionen sind in einer BARF-Innereien-Packung enthalten?

Das variiert je nach Packungsgröße. Die Anzahl der Portionen ist zudem von der Hundegröße und dem Futterplan abhängig.

Wie gut verdaulich sind BARF-Innereien?

Durch die feine Struktur sind Innereien in der Regel sehr gut verdaulich und besonders nährstoffreich.

Wie lange sollten BARF-Innereien auftauen?

Ein langsames Auftauen im Kühlschrank über mehrere Stunden bewahrt die Nährstoffe optimal. Innereien tauen deutlich schneller auf als z.B. Muskelfleisch.

Woher stammen unsere BARF-Innereien?

Sämtliche BARF-Produkte stammt aus kontrollierten, transparenten und regional orientierten Lieferketten. Weitere Informationen hierzu finden sich beim jeweiligen Produkt.

Wie lagere ich BARF-Innereien richtig?

Innereien sollten tiefgekühlt bei konstanter Temperatur aufbewahrt und nach dem Auftauen zeitnah verfüttert werden.

Warum werden die BARF-Innereien in Würfeln angeboten?

Unsere praktische Würfelform erleichtert Portionierung und damit die tägliche Fütterung enorm.

Sind BARF-Innereien auch für Jungtiere und Senioren geeignet?

Ja, sofern die Ration altersgerecht ergänzt und ausgewogen zusammengestellt wird.

 


 

Lesetipp:

Innereien bei BARF

 


Begriffserklärung: Bioverfügbarkeit

Die Bioverfügbarkeit beschreibt, wie gut der Körper von Hunden und Katzen die im Futter enthaltenen Nährstoffe aufnehmen und verwerten kann. Entscheidend ist dabei nicht nur die Zusammensetzung des Futters, sondern auch die natürliche Form der enthaltenen Stoffe. BARF-Innereien liefern Vitamine und Mineralstoffe in ihrer ursprünglichen, biologisch aktiven Struktur und unterstützen dadurch eine besonders effiziente Nährstoffversorgung.

Innereien wie Leber, Herz oder Niere sind fester Bestandteil der Rohfütterung, da ihre Nährstoffe vom Organismus leichter verarbeitet werden als synthetische Zusätze aus klassischem Hundefutter. Ein ausgewogener Innereienmix trägt dazu bei, den Anteil einzelner Organe sinnvoll zu verteilen und den Futterplan langfristig stabil zu halten.

Durch die hohe Bioverfügbarkeit lassen sich BARF-Innereien bedarfsgerecht einsetzen, ohne unnötige Überversorgungen zu riskieren. In Kombination mit einer durchdachten Barf-Zusammensetzung entsteht so eine natürliche, gut verwertbare Grundlage für jede Mahlzeit.