Pfotenpflege

27.11.2018 11:12
Pfote

 

Nicht nur im Winter ein Thema!

Besonders im Winter finden die Pfoten unserer vierbeinigen Freunde besondere Beachtung. Trockene Heizungsluft, Kälte, Schnee, Streusalz – all das strapaziert die Pfoten. Sie können rissig werden um im schlimmsten Fall entstehen Entzündungen.

Doch eigentlich sollte das ganze Jahr über eine regelmäßige Kontrolle der Pfoten erfolgen, denn nicht nur in den kalten Monaten werden die Pfoten und Ballen strapaziert. Auch Hitze und Trockenheit macht der Ballenoberfläche zu schaffen.

 

Ganzjährig sollten daher die nachfolgenden Punkte regelmäßig kontrolliert werden:

Ballen

Die Oberfläche sollte glatt und weich sein. Trockene und rissige Ballen sollten daher mit einer Pfotenpflege behandelt werden um die Haut wieder geschmeidig zu machen. Davor sollten die Pfoten gereinigt werden, damit die Pflege den besten Effekt zeigen kann.
Damit der Hund die Pfotenpflege nicht ableckt, kann er nach dem Eincremen mit einem Kauartikel abgelenkt werden.

 

Zwischen den Ballen

Hier sollte regelmäßig auf Fremdkörper und Verletzungen untersucht werden. Kleine Steine, Grannen oder andere Dinge können sich leicht zwischen den Ballen festsetzen und Entzündungen verursachen. Nicht immer zeigt der Hund das durch Humpeln, daher ist die regelmäßige Kontrolle wichtig. Je früher ein Fremdkörper entfernt wird, umso weniger Schaden kann er anrichten.

 

Pfotenbehaarung

Bei starker Behaarung an den Pfoten, vor allem wenn sie sich auch zwischen den Zehen zeigt, sollte das Haar mit einer abgerundeten Schere gekürzt werden. Fremdkörper jeglicher Art können sich sonst sehr einfach in dem Haar verfangen, die für Druckstellen sorgen oder im schlimmsten Fall auch Entzündungen verursachen. Im Winter setzt sich an der Pfotenbehaarung Schnee und Eis einfacher fest, was auch für eine Reizung der Pfoten sorgt.

 

Die richtige Pflege im Winter

Im Winter ist vor allem Streusalz ein Problem für Hundepfoten. Grundsätzlich sollte man daher Wege meiden, die stark gestreut werden. Aber immer lässt sich der Kontakt mit Streusalz natürlich nicht vollkommen vermeiden.
Die Haut an den Ballen wird durch Streusalz stark gereizt, was blutige bis entzündete Pfoten verursachen kann. Schon kleinste Risse in der Haut der Ballen können durch den Kontakt mit Streusalz zu einem größeren Problem werden. Das ist natürlich sehr unangenehm und schmerzhaft für den Hund.

Deshalb ist empfehlenswert, die Pfoten nach einem Winterspaziergang abzuwaschen oder ein Pfotenbad zu machen. Damit wird auch verhindert, dass der Hund durch Pfotenlecken das Salz aufnimmt. Nach dem Abwaschen kann eine Pfotenpflegecreme aufgetragen werden um die Ballen geschmeidig zu halten. Zuvor sollten aber die Zehenzwischenräume gut abgetrocknet werden.

Doch auch schon vor einem Spaziergang im Winter macht es Sinn, die Pfoten mit einer Pflege einzucremen. Gerne wird hier auch Vaseline, Melkfett oder Kokosöl verwendet. Es entsteht dadurch ein Schutzfilm, der das Streusalz daran hindert, vollständig in Kontakt mit den Ballen zu kommen. Trotzdem sollten die Pfoten aber auch dann nach dem Spaziergang abgewaschen werden.

Neben Umwelteinflüssen spielt natürlich auch die Ernährung eine Rolle für die Widerstandkraft der Pfoten. Vor allem hochwertige Fettsäuren sind allgemein ein wichtiger Baustein für eine gesunde Haut – auch an den Pfoten. Diese Fettsäuren finden sich z.B. in unserem BARF-Öl.

 

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